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Psychotherapie

Bewegung ist Veränderung, ist Leben. 

„Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Psyche eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von psychischem Ungleichgewicht.“ (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie, ÖBVP)

Psychotherapie kann in Lebenskrisen und Umbruchphasen helfen, krankmachende Einstellungen und Verhaltensweisen zu beleuchten und ist förderlich für wachsendes Selbstwertgefühl und die Lebensfreude.

Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, was bedeutet, dass ich die ersten drei Ausbildungsjahre absolviert habe und jetzt befähigt bin, Psychotherapie auszuüben. Dazu nehme ich regelmäßige Supervision, in denen ich meine psychotherapeutische Arbeit zur Qualitätssicherung reflektiere.

Integrative Gestalttherapie

Die Integrative Gestalttherapie gehört zu den humanistischen Verfahren in der Psychotherapie. Ihre Basis bildet die Theorie und Praxis von Frederick Salomon und Lore Perls. Sie schufen mit Paul Goodman in den USA eine eigene Psychotherapierichtung – die Gestalttherapie. Sie ist eine wachstumsorientierte Therapieform, wobei besonderer Wert darauf gelegt wird, dass sich wenig genutzte Potenziale entfalten können. Die Gestalttherapie wurde in Österreich zur Integrativen Gestalttherapie durch den Einfluss von Hilarion Petzold.

                         

Methoden & Techniken

  • Therapeutisches Gespräch: aussprechen, innehalten, Resonanz bekommen

  • Körperwahrnehmung, Selbstregulation

  • Szenisches Arbeiten, Arbeit mit dem leeren Stuhl/ inneren Anteilen

  • Techniken aus der Traumatherapie (EMDR, Brainspotting)

  • Imaginationen/ Entspannungsübungen

  • Atemübungen

  • Traumarbeit

  • aktivierende, freie Bewegung

  • Aufstellungen mit Symbolen

  • Kreative Medien (Naturmateralien, Seile, Tücher, Figuren, Papier/ Farben...)

Zentrale Haltungen der Integrative Gestalttherapie

Hier und Jetzt
Im Mittelpunkt steht das, was im aktuellen Moment erfahrbar ist – Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Beziehungserleben. Veränderung geschieht nicht in der Vergangenheit, sondern jetzt.

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Bewusstheit (Awareness)
Bewusstheit ist das Herzstück der Gestalttherapie. Je klarer wir wahrnehmen, was und wie wir fühlen, empfinden, denken und handeln, desto freier können wir wählen, wie wir leben wollen.

In achtsamer Hinwendung lernen wir uns besser kennen.

Akzeptanz

Die therapeutische Haltung fördert eine wertfreie Sichtweise auf die eigenen Erfahrungen, Gefühlen, Gedanken und Zuständen. Es geht darum, sich selbst zu akzeptieren und anzunehmen.

Kontakt und Grenze
Persönliches Wachstum zeigt sich an der Fähigkeit zum Kontakt – zu sich selbst, zu anderen und zur Umwelt. Dabei spielen Kontaktformen und persönliche Grenzen eine wichtige Rolle: Wo beginne ich, wo endet die andere Person? Wie passiert echte Begegnung?

Dialog und Begegnung
Therapie ist keine Einbahnstraße, sondern ein echter zwischenmenschlicher Dialog. Durch gemeinsames Erkunden, Rückfragen, Spiegeln und Schärfen der Wahrnehmung entsteht ein immer tieferes Verständnis. Heilung entsteht im ehrlichen Kontakt, durch den korrigierende Erfahrungen gemacht werden können.


Verantwortung
Gestalttherapie stärkt die Eigenverantwortung: Verantwortung für das eigene Erleben, Handeln und Entscheiden zu übernehmen, im Bewusstsein, dass jede Person Gestalterin des eigenen Lebens ist.

Ganzheit und Einheit von Körper, Geist und Seele
Der Mensch wird als Ganzes gesehen. Körperliche, emotionale und geistige Prozesse sind untrennbar miteinander verbunden. Wir sprechen von leiblichen Erfahrungen, durch die das Erlebte eingebettet in der Lebensumgebung, gespeichert ist.

Kreativer Ausdruck

In der Gestalttherapie werden kreative Ausdrucksformen integriert, um verschiedene Aspekte des Selbst zu erkunden: durch Malen, Bewegung, Arbeit mit Symbolen und Rollenspiele werden verschiedene Zugänge zum eigenen Erleben eröffnet.

Setting
Ich biete Psychotherapie im Einzel-, Paar und Gruppensetting an.

Einzelsetting

In der Einzeltherapie geht es um deinen individuellen Weg, die Anliegen/ Fragen, die du mitbringst und um deine persönlichen Entwicklungsschritte.

 

Der Fokus liegt bei deiner Befindlichkeit und deiner persönlichen Geschichte. Ich begleite dich präsent und stützend, gebe dir meine Resonanz und setze Impulse, um dich zu begleiten.

Paarsetting

In der Paartherapie kommt ihr zu zweit, in enger Beziehung zu einander stehend mit euren gemeinsamen Herausforderungen, die ihr euch näher ansehen wollt. Was euch beschäftigt, kann sich auf unterschiedliche Weise äußern. Die Perspektiven, die ich eröffne, sind solche, die euch unterstützen eine Ebene dahinter zu blicken.

Gruppensetting

In der Gruppentherapie gibt es vielfältige Begegnungen mit anderen, welche verschiedene Anregungen geben und Gefühle auslösen können. Viele jener Erfahrungen, die uns geprägt haben und uns im Leben beschäftigen, haben wir in Gruppen gemacht (Familie, Kindergarten/ Schule, Peergroups, mit Freund:innen…). Aus diesem Grund können korrigierende Erfahrung dazu besonders im Gruppensetting gemacht werden, wo dir als erwachsene Person im Hier & Jetzt neue Handlungsoptionen zur Verfügung stehen.

Ich biete Gruppentherapie in Zyklen und mit verschiedenen Schwerpunkten an – Informationen zu kommenden Angeboten stelle ich bei Aktuelles rein.

Du hast Interesse an Psychotherapie?​

Was zeigt sich in euren Interaktionen, Konflikten und Dynamiken? Welche biografischen Themen sind die Basis, welche Bedürfnisse werden (nicht) befriedet? Wie könnt ihr persönlich und gemeinsam wachsen, euch Raum geben und für euch wertschätzend gegenseitig da sein? Im therapeutischen Prozess biete ich euch verbale und non-verbale Formen an, um in Kontakt zu kommen. Das kann beispielsweise verlangsamter, begleiteter Austausch in Anlehnung an die Gewaltfreie Kommunikation sein (was wird gesagt und was gehört) oder gemeinsames gestalten und bewegen, um leibliche Erfahrungen in konkreten Situationen zu machen, die ihr dann bewusst betrachten können.

Mein Fokus in der Integrativen Gestalttherapie


 

Bewegung als Ausdruck & Veränderung

Bewegung passiert ständig, die Basis ist jeder Atemzug… im Nachgehen, welche Impulse da sind, können sich nächste Schritte im Prozess ergeben. Ich ermutige dich, dich hinzuwenden und neugierig zu sein, was sich in dir zeigen will und was du ausdrücken möchtest. 

Ob durch einfache Bewegungsanregungen oder kreative Ausdrucksformen wie malen und szenisches Gestalten: durch das Ausprobieren von Handlungen passiert reale Umsetzung, die dich oftmals besser unterstützen kann als darüber zu erzählen. Du kannst im geschützten Rahmen Schritte setzen und die persönlichen Handlungskonsequenzen erfahren, um Klarheit und Bestärkung zu bekommen. 

Bewegung und Trauma

Ich arbeite traumasensibel und unterstütze dich in deiner Eigenregulation. Ich reagiere empfindsam auf deine emotionalen, körperlichen und gedanklichen Regungen und biete dir immer wieder Verlangsamung an, damit du Zeit zur Verankerung im Hier & Jetzt hast. Dein Wohlbefinden in unserem Miteinander ist im Mittelpunkt und ich rege dich sanft an, dich dafür selbstwirksam einzusetzen. So kann sich dein Handlungsspielraum erweitern und du kannst mehr innere Freiheit erlangen.

Als Tanztherapeutin bringe ich meine umfangreiche Erfahrung in meine gestalttherapeutische Arbeit ein. Ich verbinde die Prinzipien der Gestalttherapie mit den vielfältigen Herangehensweisen der Tanztherapie, v.a. der Körperwahrnehmung und Bewegung.

Körperwahrnehmung als Schlüssel

In meiner gestalttherapeutischen Herangehensweise betrachte ich die Körperwahrnehmung als den Schlüssel zu deinen persönlichen Themen. Alle Gefühle spielen sich körperlich ab, alle Erfahrungen sind leiblich gespeichert. Die bewusste Wahrnehmung deiner momentanen Empfindungen und Regungen lässt dich zunächst im Hier & Jetzt sein. Weiter kann dich dein aufmerksam Hinspüren zu gespeicherten Erinnerungen führen, die wir uns in Ruhe näher ansehen können.

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